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Wald

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Wälder sind die letzten grossflächigen und weitgehend naturnahen Ökosysteme in Westeuropa. Der Wald ist aber auch Naherholungsraum und «grüne Lunge» für viele Menschen, die den Alltagsstress abschütteln wollen.

Eine naturnahe Forstwirtschaft sorgt in Oberkulm dafür, dass man den Wald mit allen Sinnen erleben kann. Die Bäume sind ein wesentlicher Teil der Lebensgemeinschaft Wald und geben vielen Pflanzen und Tieren ein Zuhause.

 

Wälder haben aber auch wesentlichen Anteil an der Reinhaltung der Luft und am Ausgleich unseres Klimas. Und doch ist der Wald weit mehr als nur die Summe seiner Bäume. Der Boden gibt Wurzeln und Pflanzen Halt und Nahrung. Wälder schützen aber auch vor Windeinwirkung und filtern Fremd- und Schadstoffe aus.

Oberkulm - eine Waldregion
mit Zukunft


Auch wenn sich viele Leistungen der Forst-wirtschaft nicht immer in barer Münze aus-drücken, hat die Erhaltung und naturnahe Bewirtschaftung des Waldes eine enorm wichtige Bedeutung. Dazu können wir alle beitragen, indem wir Produkte aus heimischem Holz kaufen und uns für die Erhaltung und naturnahe Nutzung unserer Wälder engagieren.

Die «Lebensgemeinschaft Wald» hat unmittelbare Bedeutung für unser Leben. Oberkulm verfügt über eine Waldfläche von rund 300 Hektaren Wald, davon entfallen 80 Hektaren auf die 169 Privatwaldbesitzer.

Sie wollen mehr wissen?
  

Gemeindeförster Urs Wunderlin gibt Ihnen gerne Auskunft über das Oberkulmer Waldteam und über die besonderen Dienstleistungen, die Sie jederzeit in Anspruch nehmen können.



Telefon Büro 062 77631 79
Fax 062 776 5230
Natel 079 321 70 63 
forstamt.oberkulm@bluewin.ch



Bodenmattgrube
Aus der Humusabdeckung im südlichen Teil der ehemaligen Kiesgrube spriesst grossflächig der Japanknötericht.

Nach den Erfahrungen müssen die Pflanzen mit radikalen Mitteln bekämpft werden.
 

Waldbewirtschaftung
Die neu angestrebte Vorstufe an den Waldrändern mit vorgelagertem Buschwerk als Gegensatz zur vollen Nutzung der Holzproduktion bis zu den Waldrändern. Windschäden können vermindert werden, weil die Winde beim Eindringen in den Wald bereits im Vorwerk abgestoppt werden. Überhängende Bäume, die die landwirtschaftliche Nutzung der angrenzenden Wege und Weiden beeinträchtigen können so vermieden werden. Das vielseitige Buschwerk bietet zudem vielen Tierarten Unterschlupf- und Brutmöglichkeiten.

Im Beidel kann an einem schönen Beispiel die angestrebte natürliche Verjüngung des Waldes zeigen. Der Bestand erneuert sich durch natürliche Versamung.

Im oberen Teil des Beidelwaldes besteht ein Versuch mit der Neupflanzung von Eichen. Eichen gedeihen in dieser Höhenlage normalerweise nicht sehr gut. Hier stehen aber bereits einige prächtige Eichen.

Orchideen im Hammerhübel
Im Gebiet Hammerhübel sind erfreulicherweise das weisse Waldvögelein, der Nestwurz und das grosse Zweiblatt noch vorhanden. Das grosse Zweiblatt kommt, im Gegensatz zu früher, nur noch vereinzelt vor. Ursache dürfte der wuchernde Bodenbewuchs (viele Jungbuchen) sein, der die Lichteinstrahlung vermindert.


Weisses Waldvögelein


Nestwurz


Grosses Zweiblatt

Heizen ?
Natürlich mit Holz

Holz ist eine vielseitig einsetz-bare Energiequelle. Das Spektrum erstreckt sich vom Zimmerofen bis hin zur grossen Holzschnitzelfeuerung mit Nahwärmeverbund. Sowohl bei kleinen als auch bei grossen Anlagen hat die Holzfeuerungs-technik in den letzten Jahre enorme Fortschritte gemacht.

Die wichtigsten Argumente für eine vermehrte Holzenergiebenutzung

Energiepolitisch
Das Aktionsprogramm Energie 2000 des Bundes strebt mittels verschiedener Massnahmen eine Verdoppelung der heutigen Holzenergienutzung an. Auch das neue Aargauische Energiegesetz will die vermehrte Nutzung der Holzenergie fördern.

Erneuerbar
Holz wächst stetig nach und ist deshalb bei einer nachhaltigen Waldwirtschaft eine immerwährende Energiequelle. Nach der Wasserkraft ist Holz der zweitwichtigste erneuerbare Energieträger unseres Landes.

Verfügbar
Gegenwärtig werden jährlich 65´000 Kubikmeter Energieholz aus dem Aargauer Wald genutzt. Diese Menge könnte umgehende verdoppelt, längerfristig sogar verdreifacht werden, ohne dadurch den Wald zu übernutzen.

Vielseitig
Holz ist eine vielseitig einsetzbare Energiequelle. Das Spektrum erstreckt sich vom Zimmerofen bis hin zur grossen Holzschnitzelfeuerung mit Nahwärmeverbund. Sowohl bei kleinen als auch bei grossen Anlagen hat die Holzfeuerungstechnik in den letzten Jahre enorme Fortschritte gemacht.

CO2-neutral
Wer mit Holz heizt, heizt im CO2-Kreislauf der Natur. Denn die Verbrennung von Holz setzt gleichviel CO2 (Kohlendioxid) frei, wie die Bäume im Verlauf ihres Wachstums der Atmosphäre entzogen haben. Die gleiche Menge CO2 gelangt in die Umwelt, wenn das Holz ungenutzt im Wald vermodert. Heizen mit Holz ist somit CO2-neutral und trägt nicht zum Treibhauseffekt (globale Klimaveränderung) bei.

Umweltverträglich
Moderne, richtig eingestellte und fachmännisch betriebene Holzfeuerungen halten überdies problemlos die verschärften Grenzwerte der Luftreinhalte-Verordnung 1992 ein und brauchen bezüglich Umweltverträglichkeit gegenüber Feuerungen mit fossilen Energien keinen Vergleich zu scheuen.

Unabhängig
Wer mit Holz heizt, ist nicht abhängig vom Ausland. Die Versorgung ist auch in Krisenzeiten sichergestellt.

Waldfreundlich
Eine vermehrte Holzenergienutzung schafft Anreiz, die nachhaltige Waldpflege sicherzustellen. Denn die energetische Nutzung ist häufig die einzige Möglichkeit, sogenannt minderwertige Holzsortimente, wie sie bei der Waldpflege und bei der Wertholzproduktion anfallen, einigermassen wirtschaftlich zu verwerten.

Volkswirtschaftlich
In die Holzenergienutzung investiertes Kapital zeichnet sich durch eine hohe regionale und lokale Wertschöpfung aus. Es bleibt in der Region, im Kanton, im Inland wirksam und trägt zur Schaffung beziehungsweise Erhaltung von Arbeitsplätzen in strukturschwachen Gebieten bei.

 

 

Nächste Veranstaltungen:

05.08.2018
Die Semmlenhütte ist offen

10.08. - 11.08.2018
Rotkornschiessen Oberkulm

16.08.2018
Unentgeltliche Rechtsauskunft

17.08.2018
Soodhüslikonzert

17.08. - 19.08.2018
Rotkornschiessen Oberkulm

02.09.2018
Die Semmlennütte ist offen

 
 

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