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1900 - 1920

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1901, 1902 usw. finden bis zu 5 Gemeindeversammlungen statt, und zwar in der Regel an einem Sonntag.
 
1902      Arnold Fäs unternimmt auf eigene Initiative bei der römischen Villa auf dem "Murhübel" Nachgrabungen, die einige ergänzende Entdeckungen zu den umfassenden Forschungen von 1756 - 1758 bringen.
1903     Die Schüler der 5. bis 8. Klasse besuchen in Aarau die Hauptprobe des Zentenar-Festspiels (100 Jahre Kanton Aargau). Die Schulkasse bezahlt die Kosten für die Fahrt (per Fuhrwerk). Die Kosten von 40 Rappen pro Schüler für den Imbiss in Aarau sollen von der Schulkasse nur dann übernommen werden, wenn die Eltern dafür nicht aufkommen können.
1904    
Eröffnung der elektrischen Schmalspurbahn durch das Wynental (damals WTB, heute WSB).
 
1904   
Vertragsentwurf mit dem Elektrizitätswerk Burg über die "Abgabe von elektrischer Kraft und Licht".
1904    Bau einer neuen Brücke von 3 1/2 Meter Breite im Unterdorf.
1905     Massnahmen gegen das Überfliessen von Jauche- und Mistgruben.
1906    
Legat zur Gründung eines Friedhof-Fonds.
1907     Der Feldmauser Rudolf Gloor erhält 15 1/2 Rappen pro abgelieferten Mäuseschwanz.
1910    
Beginn mit der Züchtung des "Oberkulmer Rotkorns", das als ertragreiches und widerstandsfähiges Getreide bald sehr beliebt und weit verbreitet ist und als Getreidesorte offiziell anerkannt wird.
 
1911    
Wahl einer Kommission zum Bau einer Turnhalle (erst 1936 realisiert!).
1911   
Vergrösserung des Turnplatzes auf ca. 830 m2.
1914     Kompetenzgeld des Gemeinderates: Fr. 30.--.
1915   
Einrichtung des elektrischen Lichtes im Schulhaus inkl. Gemeindekanzlei mit
11 Lampen.
1917   
(im dritten Jahr des Ersten Weltkrieges): Gemeindeammann Bertschi macht darauf aufmerksam, dass mit dem Verbrauch der Kartoffeln sparsam umgegangen werden soll und warnt auch vor Verfütterung von Brotgetreide.
1918     Die Gemeinde hat der schweizerischen Armee 160 Zentner Stroh zu liefern.
1918     Grippe-Epidemie: Das Sterberegister des Zivilstandsamtes nennt drei Personen, die an Grippe gestorben sind.
1919     An die Wehrpflichtigen bis zum Grade eines Wachtmeisters wird von der Gemeinde eine Gratifikation von total Fr. 3'100.-- beschlossen mit verhältnismässiger Verteilung auf die geleisteten Aktivdiensttage. Der Betrag soll durch eine halbe Steuer gedeckt werden.
1920     Die Abonnementsgebühr für einen Telefonanschluss der Gemeindekanzlei käme pro Jahr auf Fr. 70.-- zu stehen. Beschluss: Abwarten!
 

 

 
 

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