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1961 - 1980

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1961    Die Wahl des Gemeinderates usw. erfolgt künftig nicht mehr anlässlich einer Gemeindeversammlung, sondern durch die Urne.
1961     Umwandlung der nebenamtlichen Stelle eines Schulhausabwartes in eine hauptamtliche unter Angliederung weiterer Verrichtungen (Zähler ablesen, Rasen mähen, Totengräber). Dem altershalber zurücktretenden Schulabwart wird ein monatliches Ruhegehalt von Fr. 100.-- zugestanden.
1961     Auf Beschluss der Ortsbürger wird die Stelle des Gemeindeförsters nicht mehr nebenamtlich, sondern hauptamtlich besetzt.
1962     Einführung von Wassermessern. Die Abonnenten haben fortan den Wasserzins gemäss Verbrauch nach Wasser-Uhr zu entrichten, nicht mehr nach der Anzahl der Wasserhahnen.
1962     Anschaffung eines gemeindeeigenen, mechanischen Schneepfluges, der vertraglich einem hiesigen Lastwagenbesitzer zur Verfügung gestellt wird. (Ersatz für die pferdebespannten, hölzernen Schneepflüge auf dem Gemeindestrassennetz).
1962     Bewilligung für den Projektierungskredit eines Schwimmbades mit Standort in Oberkulm. Das Oberkulmer Projekt zieht in einer spätern Ausmarchung gegenüber Unterkulm//Teufenthal den Kürzern.
1962     Ausrichtung eines Beitrages an die Landesausstellung 1964 in Lausanne von
Fr. 1.-- pro Einwohner.
1963      Oberkulm erhält ein Pfarrhaus der reformierten Kirchgemeinde.
1963      Anschaffung eines Mehrzweckfahrzeuges für den Gemeindewald.
1964      Beitritt zur Regionalplanungsgruppe Wynental.
1966    Damit die anstehenden Bauvorhaben endlich angepackt werden, erarbeitet eine ausserparteiliche Initiantengruppe - ohne behördlichen Auftrag - ein Realisierungs- und Finanzierungsprogramm. Dieses Komitee findet beim Souverän Gehör, indem die Gemeindeversammlung beschliesst, den Steuerfuss für die Dauer von drei Jahren um 16% (von 145 % auf 161 %) zu erhöhen und dadurch zu erwirken, dass aus dem kantonalen Gemeindeunterstützungsfonds namhafte Geldmittel fliessen. Es werden kurzfristig realisiert:
1967     das Feuerwehrgebäude
1970     das Neudorfschulhaus (Erweiterungsbau zum Gemeindeschulhaus)
1971     das Gemeindehaus
1967      Anschaffung eines Feuerwehrautos mit zusätzlicher Ausrüstung.
1968     Beitritt zum Zweckverband für Kehrichtbeseitigung Region Aarau-Lenzburg.
1970    Bau des Getreidesilos (Siloturm) bei der Mühle durch die Landwirtschaftliche Genossenschaft. Höhe: 32 Meter; Fassungsvermögen: 800 Tonnen Getreide.
1970    Eröffnung des (ersten) Kindergartens.
1971    Gutheissung von Zonenplan und Zonenordnung.
1971    Für das Fernsehen soll auf genossenschaftlicher Basis eine Gemeinschaftsantenne errichtet werden. Von den 320 Abonnenten haben sich bisher nur deren 70 angemeldet.
1972    Die Gemeindeversammlung beschliesst diskussionslos und einstimmig die Beteiligung am Bau und Unterhalt eines regionalen Alterszentrums in Oberkulm. (Krediterteilung an der Sommergemeinde 1975 im Freien!).
1972    Unbemerkt brennt das Soodhüsli (eingeweiht 1961) bis auf das Fundament nieder. Schon 1973 ist der Neubau fertig.
1972    Zeichen der Hochkonjunktur: Die alljährliche Einlage von Fr. 2'500.-- in den Arbeitslosenfürsorgefonds wird sistiert. Der Fonds weist einen Bestand von
Fr. 111'000.-- auf.
1973    Jede Strasse erhält einen Namen und wird beschriftet.
1973     Errichtung eines Spielplatzes beim geplanten Mehrzweckschuppen in der Rüti.
1975     Die Einweihung oder die Gesamtrenovation eines Schulgebäudes ist immer ein willkommener Anlass für ein Jugendfest, so auch der Abschluss von Umbau und Totalrenovation des seit 1936 bestehenden Turnhalle-Traktes.
1975     In der Turnhalle findet die erste Kunstausstellung statt, organisiert von der Kulturkommission.
1976     Der baufällige Spittel (Armenhaus) oberhalb des Holzschopfes im Obersteg wird abgebrochen.
1976     Auf Antrag einer Versammlungsteilnehmerin beschliesst die Gemeinde mit grosser Mehrheit gegen 2 Stimmen, den Erdbebengeschädigten in der Türkei eine Spende von Fr. 500.-- auszurichten.
1978     Erstmaliges Erscheinen der Informationsschrift "Wer, wie, was, wo, wann?", herausgegeben von der Kulturkommission. Dieses alljährlich publizierte Vademecum enthält - wie es der Titel sagt - alle erdenklichen Angaben für das laufende Jahr.
1979     Das regionale Alterszentrum ist bezugsbereit.
1979     Anschaffung eines Kleincomputers für die Finanzverwaltung zum Preise von
Fr. 60'000.--.
1980    Der Zonenplan wird revidiert.
1980     Überbauungsbeschluss für das Ortsbürgerland im untern Birch.
1980    Die Einwohner- und die Ortsbürgergemeinde spenden je Fr. 5'000.--, total
Fr. 10'000.-, an die "Glückskette" zu Gunsten der Erdbebengeschädigten in Italien.
 

 

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